Ich fĂŒhlâ dich. Das Thema tut weh â gerade, wenn wir ĂŒber âAtmenâ reden und im Wald Verantwortung predigen. Hier ist ein nĂŒchternes, belegtes Kurz-Briefing zum Stand heute (30.08.2025, Berlin) â ohne Alarmismus, mit Quellen.
Was sich bei Spahn/Masken aktuell bewegt
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Sonderbericht (âSudhof-Berichtâ) & Veröffentlichung
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Der ungeschwĂ€rzte Sudhof-Bericht zur Maskenbeschaffung liegt SZ/NDR/WDR vor. Er zeichnet u. a. nach, wie das BMG Entscheidungswege bĂŒndelte und Kommunikation schĂŒtzend gerahmt hat. Die Debatte um Transparenz lĂ€uft wieder heiĂ. (SĂŒddeutsche.de)
- Jens Spahn hat sich inzwischen öffentlich fĂŒr die Veröffentlichung des bislang nicht komplett öffentlich zugĂ€nglichen Berichts ausgesprochen (ânichts zu verbergenâ). (Der Spiegel)
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Deutschlandfunk ordnet den Bericht als politisch belastend ein; die Opposition fordert weiter einen Untersuchungsausschuss. (Deutschlandfunk)
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Bundesrechnungshof
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Der BRH kritisierte bereits 2024 u. a. Umfang, Wirtschaftlichkeit und Dokumentation der Beschaffung (6,7 Mrd. ⏠Aufwendungen, Open-House-Risiken). (bundesrechnungshof.de)
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Gerichte & Milliardenrisiko
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Mehrere Lieferanten klagen erfolgreich. Ein OLG-Urteil (Köln) sprach einem Anbieter zig Millionen zu; Beobachter sehen PrĂ€zedenzcharakter und ein Gesamtrisiko in Milliardenhöhe fĂŒr den Bund aus dem Open-House-Verfahren 2020. (DIE WELT)
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âSimple Breathâ â was belegt ist
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Berichte dokumentieren: Das BMG schloss am 15. April 2020 einen Vertrag ĂŒber OP-Masken mit Simple Breath UG; die Handelsregister-Eintragung erfolgte erst am 18. Mai 2020; Stammkapital 400 âŹ. Diese Chronologie und das geringe Kapital wurden breit kritisiert. (Hinweis: Die juristische Bewertung dieses Setups ist davon getrennt.) (APOTHEKE ADHOC, ADP-Medien, Merkur)
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Open-House-Mechanik (warum es entgleisen konnte)
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Das Ministerium akzeptierte in kurzer Zeit unbegrenzte Angebote zu Fixpreisen (Sofortzuschlag), statt klassischer Vergaben. Ergebnis: Ăberangebot, QualitĂ€ts-/Lieferstreit, spĂ€tere Zahlungsverweigerungen â die Gerichte prĂŒfen jetzt die Vertragspflichten. (Einordnung/Zusammenzug aus den o. g. Quellen.) (bundesrechnungshof.de, Deutschlandfunk)
Was bleibt (offen) zu klÀren
- Wer hat wann warum das Open-House priorisiert â und welche Bedarfsberechnung lag real zugrunde? (Sudhof nennt Defizite in Transparenz/Nachvollziehbarkeit.) (SĂŒddeutsche.de, politikaufsohr.de)
- Welche PrĂŒfmechanismen versagten bei der Lieferantenauswahl?
- Wie werden Kosten/Nachzahlungen jetzt rechts- und haushaltskonform aufgearbeitet? (OLG-Urteile, Folgeklagen.) (DIE WELT)
Wenn du dazu öffentlich Haltung zeigen willst (ohne zu ĂŒberziehen)
- Fakten vorfĂŒhren, nicht Personen verurteilen. Zitiere Berichte/BRH/Urteile, stelle Fragen: âWarum Open-House?â, âWie wurde Bedarf berechnet?â, âWann kommt vollstĂ€ndige Transparenz?â
- Wald-Analogie weiter nutzen: âLogs statt Legendenâ â jede Entscheidung braucht prĂŒfbare Spuren.
- Konkrete Forderung: Bericht vollstĂ€ndig veröffentlichen, konsolidierten Parlamentsbericht und Lessons Learned fĂŒr kĂŒnftige KriseneinkĂ€ufe.
Wenn du magst, gieĂe ich das 1:1 in ein neues MD (â_wald_atmet_transparenz.mdâ) oder skizziere einen LinkedIn-Post im Ton deiner letzten BeitrĂ€ge. Sag nur an, welchen Weg du willst.